Wir wünschen allen Muslimen einen gesegneten Aid Al-Adha.

Möge Allah unsere Gebete und Opfergabe annehmen. Möge Er unsere Wohltaten annehmen und uns unsere Sünden vergeben. 

Wir hoffen, ihr erfreut euch aller bester Gesundheit und wünschen euch wundervolle Stunden im Kreise eurer Liebsten.

Möget ihr den Tag in Gemeinschaft und Freude verbringt.

Euer RIF Kinderhilfsverein e.V.

 

 


Zu einem würdevollen Leben gehört auch, an religiösen Feierlichkeiten einer Gesellschaft teilnehmen zu können und nicht aufgrund von Bedürftigkeit ausgeschlossen zu werden. Daher ist es uns eine Herzensangelegenheit, auch hier bedürftige Familien zu unterstützten.
Spende jetzt, damit bedürftige Familien am Aid Al-Adha teilnehmen können!

 

Ikram wohnt mit ihrer Mutter, ihren beiden jüngeren Brüdern und ihren drei Kindern gemeinsam in nur einem Raum. Die 7-köpfige Familie aus einem Vorort von Marrakesch kann sich kaum über Wasser halten. Nur Ikrams Ehemann, der als Gelegenheitsarbeiter tätig ist, unterstützt sie finanziell. Aufgrund der Verhältnisse kann er nicht bei der Familie wohnen.  

Über Facebook erreichte uns eine Anfrage von Hafida, die Unterstützung für ihre Nachbarn in Marrakesch gesucht hat. Sie hat uns vom kleinen Islam erzählt, der an Krebs (Leukämie) leidet, was seine Familie an ihre finanziellen Grenzen gebracht hat. Nach telefonischer Rücksprache mit Hafida haben wir die Kontaktdaten erhalten und die Familie am 20. Juni besucht.

Die Familie schilderte uns, dass sie ihr gesamtes Hab und Gut in die medizinische Versorgung des Jungen investiert hat und nun über keine Mittel mehr verfügt. Sie sehen sich gezwungen, die Behandlung von Islam abbrechen zu müssen, wenn sie keine Hilfe erhielten. Natürlich haben wir gemeinsam mit der Familie einen Ausweg gesucht.

 

Wir danken jeder Spenderin und jedem Spender, jeder Unterstützerin und jedem Unterstützer sowohl hier in Deutschland, als auch in Marokko - kurz, all denjenigen, die es ermöglicht haben, im heiligen Monat Ramadan wieder so viele Menschen glücklich zu machen und ihnen in ihrer Not die helfende Hand zu reichen.
Allah y taqabal minna oua minkoum.

 

In diesem Jahr möchten wir im Ramadan besonders Spenden für drei bedürftige Familien sammeln, die quasi obdachlos sind. 
Zwei kommen aus Salouane und eine Familie kommt aus Krona.

 

Lernt die Familien hier kennen:

 

Spende jetzt, damit deine Spende pünktlich zum Ramadanbeginn ankommt!

Ein Ramadanpakt kostet 40 EUR. Es beinhaltet die Grundnahrungsmittel für den Iftar wie Öl, Mehl, Datteln und Weiteres. Durch deine Spende erhält eine bedürftige Familie also ihre Grundnahrungsmittel für den gesamten heiligen Monat. Du ermöglichst der Familie einen etwas sorgloseren Ramadan zu verbringen. Und vergiss nicht: Eine Spende zum Ramadan ist in sha Allah 10-fach so hoch.

  

Im Januar 2019 haben wir Walae und ihre Familie kennengelernt, akute Erst-Versorgungshilfe geleistet und ihnen durch eine Patenschaft ein geregeltes Einkommen ermöglicht (wir berichteten/04.01.). Um der Familie nun Schritt für Schritt ein Leben in Selbstständigkeit zu ermöglichen, haben wir uns mit dem Vater unterhalten und mit ihm gemeinsam überlegt, wie er in Zukunft den Lebensunterhalt seiner Familie selbstständig stemmen kann.

Da er über jahrzehntelange Markt-Erfahrungen verfügt und gerne im Transportgeschäft tätig ist, haben wir ihm einen Dreirad-Transporter zur Verfügung gestellt. Mit diesem kann er nun Waren transportieren und erste Erfahrungen in der Selbstständigkeit sammeln. Wir werden ihn mit Know-how und Tipps begleiten, so dass er Schritt für Schritt selbst für seine Familie sorgen kann, ohne auf Tagelöhner-Jobs angewiesen zu sein. So soll die gesamte Familie langfristig nicht mehr auf Spenden angewiesen sein - im Idealfall bereits ab Ende des Jahres.

 

In Qarya bei Kabdana lebt die alleinerziehende Mutter Latifa A. mit ihren drei Kindern in bitterer Armut. Wir haben die Familie bereits in Patenschaft übernommen, versuchen die Familie jedoch nun so selbstständig wie nur möglich zu machen, damit sie langfristig nicht mehr auf Spenden angewiesen sein soll. 

Latifa hat im Gespräch, was sie sich als Erwerb vorstellen kann, Viehzucht genannt, da sie sich damit auskenne. Der Verein hat ihr somit eine Herde von Ziegen und Lämmern zur Verfügung gestellt und wird die Familie begleiten, bis sie auf eigenen Beinen steht.

 

Wir freuen uns, euch über die Fertigstellung der Renovierungsarbeiten von Malikas Zuhause berichten zu können. Die Wohnverhältnissen der dreiköpfigen Familie aus Salé/Rabat waren menschenunwürdig und katastrophal. Es war ein Wohnraum für alle, in dem sich auch die Küche und die Toilette befanden. Der Raum hielt keinem Wetter stand und bot der Familie in keinster Weise Schutz (wir berichteten). Im Januar hatten wir die Familie besucht und beschlossen, Malika und ihren Söhnen ein würdevolles Wohnen zu ermöglichen - die Basis für jede weitere Entwicklung. 

Nun sind die Sanierungsarbeiten beendet. Die kleine Familie freut sich sehr. Mithilfe der Radio-Journalistin Yasmina, die uns auf den Fall aufmerksam gemacht hatte und in der Region gut vernetzt ist, konnten wir zahlreiche Dienstleistungen für die Familie kostenfrei oder vergünstigt erhalten. Der Umbau kostete den Verein rund 3.000 EUR, die Materialien und darin investierte Arbeit ist sicher mindestens das 3-fache wert. Wir danken Yasmina für die Unterstützung, Malikas Leben und das ihrer Kinder durch ein schönes Zuhause angenehmer zu gestalten.

 

Nachdem es einige Monate gedauert hatte, die Baugenehmigung zu erhalten, konnten wir Anfang Dezember 2018 endlich (!!!) mit dem Bau des Hauses beginnen. Der Rest ging dann recht schnell: Bereits Ende Januar 2019 stand der Rohbau, Ende Februar konnte die Familie einziehen. Der blinde Vater sagte dazu gerührt, dass er noch nicht einmal im Traum gedacht hätte, einmal ein Haus für seine Familie zu haben. Die Familie hat nun nicht nur ein sicheres Zuhause, sondern ist auch gesellschaftlich aufgestiegen und wird in der Gegend mehr geachtet. Die Basis für eine weitere, gute Entwicklung ist nun gelegt.

 

Der Fall von Aischas ermordeten Mutter war Anfang Januar 2019 durch die Medien bekannt geworden. In einer abgelegenen Gegend von Ouad Ifrane, im kleinen Atlas Gebirge ca. 100 km von Fes entfernt, ist die Mutter von Aischa auf brutalste Art ermordet worden. In der besagten Nacht wollte die Mutter ihre Tochter zur Toilette, die sich in der freien Natur befindet, bringen, wo es zur Tragödie kam. Aischa ist voller Angst in die heruntergekommene Scheune geflüchtet, in der sie bis dahin mit der Mutter und dem krebskranken Großvater gelebt hatte. Als die 8-Jährige vergeblich auf die Mutter gewartet hatte, ist sie wieder nach draußen gegangen, um nach ihr zu suchen. Gefunden hat sie am Ende nur den vom toten Körper getrennten Kopf auf dem Boden.

  

Mehr als 70 Winterpakete wurden 2018/19 verteilt. Die Pakete, bestehend aus einer Jacke, ein Paar Winterschuhen und warmer Kleidung, wurden in den Regionen Taza/Guercif, Maghrawa, im Atlasgebirge, Driouch, Krona und Al Hoceima verteilt.

Die Aktion ist seit 2017 im Vereinsprogramm und wird jährlich wiederholt. Denn: Nur wer nicht friert, kann sich auch am gesellschaftlichen Leben beteiligen.

  

Es war ein Hilferuf, der uns alle bewegte. Ein Mitglied hat uns auf die Familie El Abassi in Poblau (bei Nador) hingewiesen, die in katastrophalen Zuständen hauste. Die Eltern hatten 6 autistische Kinder, zwei davon mussten am Auge operiert werden, andernfalls drohe die Erblindung. Die Kinder nässten ein, die 1-Zimmer-Wohnung war heruntergekommen und unhygenisch, einige Kinder wurden der Schule verwiesen. Die Eltern, die lediglich Tagelöhner waren und über kein geregeltes Einkommen verfügten, waren absolut überfordert. Mohamed Boudouasel, ein Mitglied des Vorstandteams, war mit einigen Mitgliedern vor Ort und berichtete in einem Video über die Zustände (Video ganz unten ab Minute 02:33 (Ausschnitte) oder in voller Länge auf der Seite des Spendenaufrufs). 

Unfassbar groß muss die Traumatisierung sein, wenn man den Kopf seiner enthaupteten Mutter findet. Genau das ist vor kurzem Aischa passiert, einem 8-jährige Mädchen aus Ouad Ifrane. 

Es wurde viel über den Fall berichtet. Aber was passiert nun? Erhält die Familie Unterstützung? Wird sie ihrem Schicksal überlassen? Der Großvater des Mädchens hat Krebs und benötigt ebenfalls Unterstützung. Wir haben beschlossen, uns ein eigenes Bild zu machen und sind hingefahren (Video dazu siehe unten). In der Tat: Leider fehlt jegliche nachhaltige Unterstützung. Helft jetzt mit, damit Aischa mit ihrem Leid nicht alleine gelassen wird!

 

Spende jetzt oder übernimm eine monatliche Patenschaft! 

Aischa braucht unsere Unterstützung. 

 

Unser Vorhaben für eine nachhaltige Verbesserung:

 

Oussama ist eines der autistischen Kinder von der Familie aus Poblau. Bei ihm bestand die Gefahr, dass er auf seinem rechten Auge erblinden könnte. Die Kosten für die notwendige OP wurden im Rahmen des Spendenaufrufs für die Familie von zwei Spendern übernommen. Nun konnte die OP durchgeführt werden. Sie war erfolgreich und der Junge kann nun wieder auf dem Auge sehen.

Wir danken den Spendern für die Unterstützung, durch die Oussama nun wieder sehen kann. Allah y taqabal. 

 

 

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