In diesem Jahr möchten wir im Ramadan besonders Spenden für drei bedürftige Familien sammeln, die quasi obdachlos sind. 
Zwei kommen aus Salouane und eine Familie kommt aus Krona.

 

Lernt die Familien hier kennen:

 

Spende jetzt, damit deine Spende pünktlich zum Ramadanbeginn ankommt!

Ein Ramadanpakt kostet 40 EUR. Es beinhaltet die Grundnahrungsmittel für den Iftar wie Öl, Mehl, Datteln und Weiteres. Durch deine Spende erhält eine bedürftige Familie also ihre Grundnahrungsmittel für den gesamten heiligen Monat. Du ermöglichst der Familie einen etwas sorgloseren Ramadan zu verbringen. Und vergiss nicht: Eine Spende zum Ramadan ist in sha Allah 10-fach so hoch.

  

Im Januar 2019 haben wir Walae und ihre Familie kennengelernt, akute Erst-Versorgungshilfe geleistet und ihnen durch eine Patenschaft ein geregeltes Einkommen ermöglicht (wir berichteten/04.01.). Um der Familie nun Schritt für Schritt ein Leben in Selbstständigkeit zu ermöglichen, haben wir uns mit dem Vater unterhalten und mit ihm gemeinsam überlegt, wie er in Zukunft den Lebensunterhalt seiner Familie selbstständig stemmen kann.

Da er über jahrzehntelange Markt-Erfahrungen verfügt und gerne im Transportgeschäft tätig ist, haben wir ihm einen Dreirad-Transporter zur Verfügung gestellt. Mit diesem kann er nun Waren transportieren und erste Erfahrungen in der Selbstständigkeit sammeln. Wir werden ihn mit Know-how und Tipps begleiten, so dass er Schritt für Schritt selbst für seine Familie sorgen kann, ohne auf Tagelöhner-Jobs angewiesen zu sein. So soll die gesamte Familie langfristig nicht mehr auf Spenden angewiesen sein - im Idealfall bereits ab Ende des Jahres.

 

In Qarya bei Kabdana lebt die alleinerziehende Mutter Latifa A. mit ihren drei Kindern in bitterer Armut. Wir haben die Familie bereits in Patenschaft übernommen, versuchen die Familie jedoch nun so selbstständig wie nur möglich zu machen, damit sie langfristig nicht mehr auf Spenden angewiesen sein soll. 

Latifa hat im Gespräch, was sie sich als Erwerb vorstellen kann, Viehzucht genannt, da sie sich damit auskenne. Der Verein hat ihr somit eine Herde von Ziegen und Lämmern zur Verfügung gestellt und wird die Familie begleiten, bis sie auf eigenen Beinen steht.

 

Wir freuen uns, euch über die Fertigstellung der Renovierungsarbeiten von Malikas Zuhause berichten zu können. Die Wohnverhältnissen der dreiköpfigen Familie aus Salé/Rabat waren menschenunwürdig und katastrophal. Es war ein Wohnraum für alle, in dem sich auch die Küche und die Toilette befanden. Der Raum hielt keinem Wetter stand und bot der Familie in keinster Weise Schutz (wir berichteten). Im Januar hatten wir die Familie besucht und beschlossen, Malika und ihren Söhnen ein würdevolles Wohnen zu ermöglichen - die Basis für jede weitere Entwicklung. 

Nun sind die Sanierungsarbeiten beendet. Die kleine Familie freut sich sehr. Mithilfe der Radio-Journalistin Yasmina, die uns auf den Fall aufmerksam gemacht hatte und in der Region gut vernetzt ist, konnten wir zahlreiche Dienstleistungen für die Familie kostenfrei oder vergünstigt erhalten. Der Umbau kostete den Verein rund 3.000 EUR, die Materialien und darin investierte Arbeit ist sicher mindestens das 3-fache wert. Wir danken Yasmina für die Unterstützung, Malikas Leben und das ihrer Kinder durch ein schönes Zuhause angenehmer zu gestalten.

 

Nachdem es einige Monate gedauert hatte, die Baugenehmigung zu erhalten, konnten wir Anfang Dezember 2018 endlich (!!!) mit dem Bau des Hauses beginnen. Der Rest ging dann recht schnell: Bereits Ende Januar 2019 stand der Rohbau, Ende Februar konnte die Familie einziehen. Der blinde Vater sagte dazu gerührt, dass er noch nicht einmal im Traum gedacht hätte, einmal ein Haus für seine Familie zu haben. Die Familie hat nun nicht nur ein sicheres Zuhause, sondern ist auch gesellschaftlich aufgestiegen und wird in der Gegend mehr geachtet. Die Basis für eine weitere, gute Entwicklung ist nun gelegt.

 

Der Fall von Aischas ermordeten Mutter war Anfang Januar 2019 durch die Medien bekannt geworden. In einer abgelegenen Gegend von Ouad Ifrane, im kleinen Atlas Gebirge ca. 100 km von Fes entfernt, ist die Mutter von Aischa auf brutalste Art ermordet worden. In der besagten Nacht wollte die Mutter ihre Tochter zur Toilette, die sich in der freien Natur befindet, bringen, wo es zur Tragödie kam. Aischa ist voller Angst in die heruntergekommene Scheune geflüchtet, in der sie bis dahin mit der Mutter und dem krebskranken Großvater gelebt hatte. Als die 8-Jährige vergeblich auf die Mutter gewartet hatte, ist sie wieder nach draußen gegangen, um nach ihr zu suchen. Gefunden hat sie am Ende nur den vom toten Körper getrennten Kopf auf dem Boden.

  

Mehr als 70 Winterpakete wurden 2018/19 verteilt. Die Pakete, bestehend aus einer Jacke, ein Paar Winterschuhen und warmer Kleidung, wurden in den Regionen Taza/Guercif, Maghrawa, im Atlasgebirge, Driouch, Krona und Al Hoceima verteilt.

Die Aktion ist seit 2017 im Vereinsprogramm und wird jährlich wiederholt. Denn: Nur wer nicht friert, kann sich auch am gesellschaftlichen Leben beteiligen.

  

Es war ein Hilferuf, der uns alle bewegte. Ein Mitglied hat uns auf die Familie El Abassi in Poblau (bei Nador) hingewiesen, die in katastrophalen Zuständen hauste. Die Eltern hatten 6 autistische Kinder, zwei davon mussten am Auge operiert werden, andernfalls drohe die Erblindung. Die Kinder nässten ein, die 1-Zimmer-Wohnung war heruntergekommen und unhygenisch, einige Kinder wurden der Schule verwiesen. Die Eltern, die lediglich Tagelöhner waren und über kein geregeltes Einkommen verfügten, waren absolut überfordert. Mohamed Boudouasel, ein Mitglied des Vorstandteams, war mit einigen Mitgliedern vor Ort und berichtete in einem Video über die Zustände (Video ganz unten ab Minute 02:33 (Ausschnitte) oder in voller Länge auf der Seite des Spendenaufrufs). 

Unfassbar groß muss die Traumatisierung sein, wenn man den Kopf seiner enthaupteten Mutter findet. Genau das ist vor kurzem Aischa passiert, einem 8-jährige Mädchen aus Ouad Ifrane. 

Es wurde viel über den Fall berichtet. Aber was passiert nun? Erhält die Familie Unterstützung? Wird sie ihrem Schicksal überlassen? Der Großvater des Mädchens hat Krebs und benötigt ebenfalls Unterstützung. Wir haben beschlossen, uns ein eigenes Bild zu machen und sind hingefahren (Video dazu siehe unten). In der Tat: Leider fehlt jegliche nachhaltige Unterstützung. Helft jetzt mit, damit Aischa mit ihrem Leid nicht alleine gelassen wird!

 

Spende jetzt oder übernimm eine monatliche Patenschaft! 

Aischa braucht unsere Unterstützung. 

 

Unser Vorhaben für eine nachhaltige Verbesserung:

 

Oussama ist eines der autistischen Kinder von der Familie aus Poblau. Bei ihm bestand die Gefahr, dass er auf seinem rechten Auge erblinden könnte. Die Kosten für die notwendige OP wurden im Rahmen des Spendenaufrufs für die Familie von zwei Spendern übernommen. Nun konnte die OP durchgeführt werden. Sie war erfolgreich und der Junge kann nun wieder auf dem Auge sehen.

Wir danken den Spendern für die Unterstützung, durch die Oussama nun wieder sehen kann. Allah y taqabal. 

 

 

 

Im Sommer 2018 erhielten wir eine Anfrage bezüglich der Koranschule "Dar Qur'an". Die Bildungsstätte befindet sich in Beni-Ensar (bei Nador) und unterrichtet über 30 Kinder aus ärmlichen Vororten von Nador sowie anderen Städten. Den Lehrern ist es wichtig, dass die Kinder und Heranwachsenden Bildung erhalten - sowohl in religiösen, als auch in weltlichen Dingen - die sie ohne diese Schule wohl nicht erhielten. Sie bieten den Kindern zudem Schlafmöglichkeit an und sorgen für ihre Ernährung. Für ihre bedürftigen Familien ist dies eine große Entlastung. 

Mohamed Boudouasel, der die Anfrage über den desolaten Zustand der Schule erhielt und im Verein den Bereich "Ramadan-Carepakete" verantwortet, war es eine Herzensangelegenheit, sich die Situation vor Ort anzuschauen. In der Schule fehlte es an allem, u.a. auch an wichtigen Lehrmaterialien. Zudem befand sich die Schule in einem katastrophalen Zustand. 

  

Walae lebt mit ihrer Schwester und ihren Eltern in Berkane. Im Dezember hat uns ein Aufruf erreicht, der uns auf ihre Lage und die ihrer Familie hingewiesen hat.

Demnach soll die 7-jährige Walae behindert sein und an schlimmer Epilepsie leiden. Sie sei nicht in der Lage, länger als ca. 10 Minuten zu schlafen, weshalb sie Valium verabreicht bekäme. Ihre Eltern seien mit der Situation vollkommen überfordert. Walaes Vater fände seit Monaten keine Arbeit, obwohl er sich jeden Tag vergeblich auf die Suche mache. Doch selbst mit regelmäßigem Einkommen würde das Geld für Medikamente, Windeln etc. nicht ausreichen, da er als Geringverdiener nicht ausreichend entlohnt wird und es in Marokko keine staatliche Unterstützung für behinderte Kindern gäbe. So würde es der Familie an allem fehlen. Weder Lebensmittel, noch Medikamente oder Windeln für Walae könnten sie sich leisten. Den Eltern fällt es schwer, um Hilfe zu bitten.

 

Im Juni haben wir Malika und ihre Söhne in das Patenschaftsprogramm aufgenommen (wir berichteten). Nun haben wir sie in ihrem Zuhause in Salé/Rabat besucht, um mit ihr zu besprechen, welche Maßnahmen wir zudem ergreifen können, um ihre bittere Armut zu erleichtern. 

Dabei ist sofort aufgefallen, dass die Wohnverhältnissen der dreiköpfigen Familie menschenunwürdig sind. Ein Wohnraum für alle, in dem sich auch die Küche und die Toilette befinden. Der Raum hält keinem Wetter stand und bietet der Familie weder Schutz vor Regen, noch vor Kälte oder Wind. Zudem fehlt gar eine anständige Tür und stabile Fenster, die sie vor Dieben oder Tieren schützen. Malika hat uns erzählt, dass sogar durch eine undichte Stelle Schlagen in den Wohnraum gekommen sind.

 

Zum 1. Januar 2019 hat der Verein sieben weitere Familien in das Patenschaftsprogramm aufgenommen. 
Somit erhöht sich die Zahl der Vereinspatenschaften auf 27 Familien. 

Wir freuen uns sehr über die Aufnahme der Familien und danken allen Spendern, die das ermöglicht haben!

Familien, die in unserem Patenschaftsprogramm aufgenommen werden, bekommen eine monatliche Unterstützung (1 Kind: 40 EUR, 2 Kinder: 60 EUR, 3 Kinder: 70 EUR). Bedingung, um in das Programm aufgenommen zu werden und die Unterstützung zu erhalten, ist, den Kindern die Schulbildung zu ermöglichen und sie nicht von der Schule zu nehmen.


Armut und Krankheit sind schlimme Prüfungen, besonders in Kombination. So wie bei der bedürftigen 
8-köpfigen Familie El Abassi aus Poblau/Nador in Marokko. Alle sechs Kinder leiden an Autismus, darüber hinaus sind zwei der Kinder fast blind. Eine Operation kann beide Kinder vor der Erblindung bewahren. Die Kinder benötigen zudem Hygienemittel wie Windeln, da sie einnässen, und Medikamente; die Familie kann sich jedoch noch nicht einmal ausreichend Essen kaufen. Die Eltern geben ihr Bestes, aber die Lebens- und Wohnverhältnisse sind einfach katastrophal! Sie verfügen z.B. noch nicht einmal über einen Wasseranschluss.

 

Hilf der Familie, für ein Leben in menschenwürdigen Verhältnissen!

 

Unser Vorhaben für eine nachhaltige Verbesserung:

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