Sprachtherapie für Adam & OP für Malak.

 

Adams und Malaks Familie ist sehr bedürftig. Sie leben in Dar Kabdani, einem sehr abgelegenen Dorf, der Vater ist schwer behindert und kann nicht arbeiten, die Mutter findet trotz Bemühen keine Arbeitsstelle, da es in der Region grundsätzlich nicht viele Arbeitsplätze gibt. Die Familie ist auf fremde Hilfe angewiesen.

Hinzu kommt, dass der 9-jährige Adam und die 5-jährige Malak taub stumm geboren wurden. Glücklicherweise gibt es die Möglichkeit, dass die Kinder durch einen operativen Eingriff inklusiver einer darauffolgenden Sprachtherapie hören und das Sprechen erlernen können.

Autismus | Medikamente für Zayd.

 

Zayd ist 9 Jahre und leidet an Autismus. Er und seine Familie leben in Oujda, im Osten von Marokko. Die Medikamente, die Zayd täglich braucht, sind sehr kostenintensiv. Für die Familie ist es sehr schwierig, diese finanzielle Dauerlast zu tragen. Um der Familie etwas zu entlasten, hat der Verein sich bereit erklärt, die Kosten für Zayds Medikamente für ein Jahr zu übernehmen. Danach werden wir den Bedarf erneut prüfen und entscheiden, wie es weiter gehen wird. Die Therapie haben wir im Juli 2019 begonnen. 

 

 

Gemeinsam gegen den Krebs.

Über Facebook erreichte uns eine Anfrage von Hafida, die Unterstützung für ihre Nachbarn in Marrakesch gesucht hat. Sie hat uns vom kleinen Islam erzählt, der an Krebs (Leukämie) leidet, was seine Familie an ihre finanziellen Grenzen gebracht hat. Nach telefonischer Rücksprache mit Hafida haben wir die Kontaktdaten erhalten und die Familie am 20. Juni besucht.

Die Familie schilderte uns, dass sie ihr gesamtes Hab und Gut in die medizinische Versorgung des Jungen investiert hat und nun über keine Mittel mehr verfügt. Sie sehen sich gezwungen, die Behandlung von Islam abbrechen zu müssen, wenn sie keine Hilfe erhielten. Natürlich haben wir gemeinsam mit der Familie einen Ausweg gesucht.

Überblick Ramadan-Projekte 2019

 

Wir danken jeder Spenderin und jedem Spender, jeder Unterstützerin und jedem Unterstützer sowohl hier in Deutschland, als auch in Marokko - kurz, all denjenigen, die es ermöglicht haben, im heiligen Monat Ramadan wieder so viele Menschen glücklich zu machen und ihnen in ihrer Not die helfende Hand zu reichen.
Allah y taqabal minna oua minkoum.

 

Malika ist Witwe und Mutter von zwei Söhnen. Sie wohnt mit ihren beiden Kindern, Mohamed (geb. 2002) und Jallal (geb. 2005), in Salé bei Rabat. Die Familie war bereits zu Lebzeiten des Vaters bedürftig. Durch den plötzlichen Tod des Ehemanns, er erleidete ein Herzversagen, wurde das Leben der alleinerziehenden Mutter noch schwieriger. 

Im Mai 2018 machte uns die Radio-Journalistin Yasmina auf Mailika aufmerksam. Sie berichtete uns von den schlimmen Lebensverhältnissen der dreiköpfigen Familie. Da Malika auch an Epilepsie leidet und zum Bewältigen ihres Tages Medikamente braucht, haben wir die Familie kurzfristig in die Patenschaft aufgenommen. Wir werden in Kürze prüfen, wie wir der Familie noch helfen können.

 

Der Fall von Aischas ermordeten Mutter war Anfang Januar 2019 durch die Medien bekannt geworden. In einer abgelegenen Gegend von Ouad Ifrane, im kleinen Atlas Gebirge ca. 100 km von Fes entfernt, ist die Mutter von Aischa auf brutalste Art ermordet worden. In der besagten Nacht wollte die Mutter ihre Tochter zur Toilette, die sich in der freien Natur befindet, bringen, wo es zur Tragödie kam. Aischa ist voller Angst in die heruntergekommene Scheune geflüchtet, in der sie bis dahin mit der Mutter und dem krebskranken Großvater gelebt hatte. Als die 8-Jährige vergeblich auf die Mutter gewartet hatte, ist sie wieder nach draußen gegangen, um nach ihr zu suchen. Gefunden hat sie am Ende nur den vom toten Körper getrennten Kopf auf dem Boden.

  

Walae lebt mit ihrer Schwester und ihren Eltern in Berkane. Im Dezember hat uns ein Aufruf erreicht, der uns auf ihre Lage und die ihrer Familie hingewiesen hat.

Demnach soll die 7-jährige Walae behindert sein und an schlimmer Epilepsie leiden. Sie sei nicht in der Lage, länger als ca. 10 Minuten zu schlafen, weshalb sie Valium verabreicht bekäme. Ihre Eltern seien mit der Situation vollkommen überfordert. Walaes Vater fände seit Monaten keine Arbeit, obwohl er sich jeden Tag vergeblich auf die Suche mache. Doch selbst mit regelmäßigem Einkommen würde das Geld für Medikamente, Windeln etc. nicht ausreichen, da er als Geringverdiener nicht ausreichend entlohnt wird und es in Marokko keine staatliche Unterstützung für behinderte Kindern gäbe. So würde es der Familie an allem fehlen. Weder Lebensmittel, noch Medikamente oder Windeln für Walae könnten sie sich leisten. Den Eltern fällt es schwer, um Hilfe zu bitten.

  

Es war ein Hilferuf, der uns alle bewegte. Ein Mitglied hat uns auf die Familie El Abassi in Poblau (bei Nador) hingewiesen, die in katastrophalen Zuständen hauste. Die Eltern hatten 6 autistische Kinder, zwei davon mussten am Auge operiert werden, andernfalls drohe die Erblindung. Die Kinder nässten ein, die 1-Zimmer-Wohnung war heruntergekommen und unhygenisch, einige Kinder wurden der Schule verwiesen. Die Eltern, die lediglich Tagelöhner waren und über kein geregeltes Einkommen verfügten, waren absolut überfordert. Mohamed Boudouasel, ein Mitglied des Vorstandteams, war mit einigen Mitgliedern vor Ort und berichtete in einem Video über die Zustände (Video ganz unten ab Minute 02:33 (Ausschnitte) oder in voller Länge auf der Seite des Spendenaufrufs). 

Oussamas Augen-OP war erfolgreich.

 

Oussama ist eines der autistischen Kinder von der Familie aus Poblau. Bei ihm bestand die Gefahr, dass er auf seinem rechten Auge erblinden könnte. Die Kosten für die notwendige OP wurden im Rahmen des Spendenaufrufs für die Familie von zwei Spendern übernommen. Nun konnte die OP durchgeführt werden. Sie war erfolgreich und der Junge kann nun wieder auf dem Auge sehen.

Wir danken den Spendern für die Unterstützung, durch die Oussama nun wieder sehen kann. Allah y taqabal. 

 

 

Unterstützung für Mohamed und seine Familie.

 

Der 3-jährige Mohamed ist mit einem deformierten Bein zur Welt gekommen. In der Vergangenheit wurde die OP für seinen Oberschenkel bereits von einem Spender bezahlt. Nun übernimmt der Verein die Folge-Behandlung und die Transportkosten zum Krankenhaus in Oujda für Mohamed und seine Familie. Zudem wird eine Schiene speziell auf ihn zugeschnitten erstellt, deren Kosten der Verein ebenfalls übernimmt. 

Da die Familie aus Bouarg (Vorort von Nador) sehr bedürftig ist und neben einer gesunden Tochter noch ein weiteres krankes Kind hat, wird sie zudem zum März 2019 in unser Patenschaftsprogramm aufgenommen. Der jüngere Bruder, Akram, ist 6 Monate alt und derzeit aus finanziellen Gründen bei seiner Tante. Das Krankheitsbild des Babys ist noch unklar.  

Seite 1 von 3
Zum Seitenanfang